Messe Wels
KI als Antwort auf den Fachkräftemangel: Produktion zwischen Entlastung und Transformation

Intertool X Schweissen 2026 zeigt, wie Technologie fehlende Kapazitäten kompensiert und neue Chancen schafft
Steigende Produktionskosten, volatile Losgrößen und der anhaltende Fachkräftemangel stellen die Industrie vor große Herausforderungen. Die Intertool X Schweissen 2026 in Wels zeigt jedoch: Gerade in dieser Situation wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Moderne Fertigung ist längst mehr als einzelne Maschinen – sie basiert auf dem Zusammenspiel von hochpräziser Bearbeitung, flexibler Robotik und durchgängiger Digitalisierung. Technologien wie 5-Achs-Simultanbearbeitung, Multi-Tasking-Maschinen, digitale Zwillinge und KI-gestützte Prozessoptimierung ermöglichen es, Produktionsprozesse effizienter, stabiler und zunehmend autonom zu gestalten.
Der entscheidende Vorteil: KI ersetzt aktuell nicht den Menschen, sondern kompensiert fehlende Kapazitäten.
„Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz passt sehr gut zur aktuellen Fachkräftesituation – und wird oft sogar als Teil der Lösung gesehen“, erklärt Dr. Markus Tomaschitz, Chief Human Resources Officer, AVL List GmbH. „KI automatisiert Routineaufgaben, steigert die Produktivität und ermöglicht es, vorhandene Fachkräfte gezielter für anspruchsvollere Tätigkeiten einzusetzen.“
Gerade in einem angespannten Arbeitsmarkt wie in Österreich zeigt sich die konkrete Wirkung: Weniger Mitarbeitende können durch intelligente Systeme mehr leisten, während gleichzeitig administrative und repetitive Tätigkeiten reduziert werden. Auch im Recruiting unterstützt KI durch schnellere und präzisere Vorauswahlprozesse.
Kurzfristig führt das zu einer klaren Entlastung des Arbeitsmarktes. Unternehmen können offene Stellen besser kompensieren, während gleichzeitig neue Tätigkeitsfelder – etwa in Datenanalyse oder KI-Training – entstehen.
Langfristig bleibt der Wandel jedoch tiefgreifend.
„Das Risiko liegt weniger darin, dass es keine Jobs mehr gibt, sondern dass sich die Anforderungen massiv verändern“, so Tomaschitz. „Entscheidend wird sein, wie gut wir Weiterbildung, Umschulung und Bildungssysteme anpassen.“
Die Intertool X Schweissen 2026 macht diesen Wandel greifbar: Von automatisierten 5-Achs-Bearbeitungszentren über Robotersysteme für 24/7-Fertigung bis hin zu digitalen Simulations- und Planungstools erleben Fachbesucher konkrete Lösungen für eine produktivere und gleichzeitig resilientere Produktion.
Damit wird deutlich: KI ist kein Jobkiller, sondern eine Transformationskraft – und ein zentraler Hebel, um den Fachkräftemangel nachhaltig zu bewältigen.
ÜBER INTERTOOL X SCHWEISSEN 2026 – ÖSTERREICHS STÄRKSTE MESSEN
Vom 21. bis 24. April 2026 verwandelt sich die Messe Wels in das pulsierende Zentrum der industriellen Metallbearbeitung. Die Intertool x Schweissen vereinen zwei Leitmessen unter einem Dach und präsentieren auf 28.000 Quadratmetern die gesamte Bandbreite der modernen Fertigungstechnologie – von der Bearbeitung über das Fügen, Schneiden und Beschichten bis hin zu Digitalisierung, Automation und Nachhaltigkeit. Über 300 Aussteller:innen aus zehn Ländern und mehr als 10.000 Fachbesucher:innen machen Österreichs stärkste Messen zum industriellen Highlight des Jahres.
www.intertool-schweissen.at</a>
>21. bis 24. April 2026 | Messe Wels
